„Wo war Gott in Japan?“, fragte DIE ZEIT nach dem schrecklichen Erdbeben und der Reaktorkatastrophe von Fukushima. „Mein Gott, warum?“, klagte die BILD nach dem schrecklichen Fund einer Kinderleiche. Warum das Leid? Diese uralte Frage stellt sich immer wieder neu. Trauer und Tränen, Katastrophen und Kriege, Verzweiflung und Schmerzen: Von Leid ist jeder betroffen. Und die Frage nach Gott in all dem Leid schreit zum Himmel. Sie trifft Christen und Zweifler gleichermaßen.

Gott in der Einsamkeit begegnen
Ob jung oder alt, alleinstehend oder verheiratet, männlich oder weiblich – irgendwann im Leben haben wir alle einmal mit Einsamkeit zu kämpfen. Wir versuchen, die Leere zu füllen oder unsere Lebensumstände zu ändern, um dem Schmerz zu entgehen. Aber was ist, wenn uns diese schmerzende Einsamkeit auf etwas Größeres hinweisen soll? Lydia Brownback betrachtet in

